Chivalry Of A Failed Knight

Rating: 7 / 10

2015

12 Episoden à 23 Minuten

1 Season

Airing Finished: Ja

Director: Jin Tamamura, Shin Oonuma

Plot (eigene Zusammenfassung):

Ikki Kurogane ist "the worst one". An der Ritter-Akademie, die er besucht, ist er erfolglos. Dies jedoch scheinbar nur, weil die Schule kein für ihn angemessenes Bewertungssystem seiner Fähigkeiten besass. Doch als Stella Vermillion, eine Prinzessin aus den europäischen Elite-Klassen, an die Schule kommt, kann er sein Talent beweisen. Sie ist seine zugewiesene Zimmergenossin und fordert ihn zu einem Kampf auf. Der Verlierer des Kampfes soll dem anderen zu Diensten stehen. Ikki schlägt sie aufgrund seiner besonderen Kampf-Technik und gewinnt ihr Interesse.

Im Verlauf der 12 Episoden bewältigen sie mit ihren Kollegen und Ikki's Schwester verschiedene Herausforderungen. Das Ziel: Am grossen Turnier der Akademie zu gewinnen. Ikki und Stella verlieben sich ineinander und stehen am Schluss der Geschichte als Gewinner und verlobtes Paar auf dem Podest.

Kommentar:

Naja, anfangs gut, verliert jedoch seine Stärke in der Entwicklung.

"Chivalry Of A Failed Knight" überzeugt mich in visueller Hinsicht um einiges mehr als in Script-technischer. Die Farben sind toll und lassen den Anime neu aufblühen, obwohl er mittlerweile auch weitere sechs Jahre zurückliegt. Das Intro zeugt von kreativem Ideenreichtum und auch die übrigen visuellen Kampf-Effekte sind bewundernswert.

Schwach und leider auch unglaubwürdig erscheint die Story und Aufmachung der Charakter-Entwicklung. Dass eine "Adlige" mit einem "Looser" zusammengewürfelt wird ist gut, bringt Spannung und Interesse ins Geschehen. Ich war jedoch enttäuscht, dass das offensichtliche Liebespärchen bereits nach 3-4 Folgen zusammenkommt (!), was die Funken aus der wunderbaren Wechselbeziehung entzieht.

Der angehauchte Ecchi-Stil entnimmt der Geschichte leider den Romantik-Effekt, so dass am Ende gar kein Höhepunkt in der Liebe stattfinden kann und man hier auf einen Heiratsantrag setzen muss. Verwirrend ist, dass Ikki Kurogane vor der Ankunft der Prinzessin gar nie in der Lage war, das Turnier zu gewinnen und nun auf einmal die Nummer Eins in Kampfkunst wird. 

Der sogenannte Harem-Effekt reduziert die Identifikation mit dem Protagonisten, was hier wahrscheinlich beabsichtigt war, aber das Niveau nicht wirklich hebt.

Alles in allem: Ok, kreative Elemente enthalten, aber nicht hervorragend.

Rating (2021): 7