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Filmkritik: «The Shining»

Rating: 9.0

Wow. Ein Feuerwerk aus tiefgreifenden Horror-Elementen.


Dass Kubrick ein Händchen für innovative Kreationen hat, wurde bereits 1968 mit «2001: A Space Odyssey» klar. Dies nicht nur im Bereich Science Fiction, sondern auch im Horror-Genre. In knapp zwei Stunden baut sich ein unfassbar unbehagliches Gefühl auf. Es endet erst mit dem dramatischen Happy-End.

«The Shining» ist mehr als nur Horror. Der Film behandelt Themen wie Frustration, Familienkonflikte und Eskapismus. Unglaublich überzeugend spielt Jack Nicholson die Rolle des nicht-perfekten Familienvaters, der Arbeit und Erziehung zu fusionieren versucht, aber in erbärmlichen Wutausbrüchen in der Isolation scheitert.

Kubrick meidet die reale Welt als einzige Vision. «The Shining» repräsentiert eine Krankheit bzw. die Fähigkeit, welche nur gewisse Personen besitzen. Danny, Jacks Sohn, erlebt den unangenehmen Familienstreit in einem riesigen Overlook-Hotel.


Brutalität findet auch bei Kubrick ihren Platz, aber übertreibt keineswegs. Gewöhnliche Elemente werden zum Horror-Material. Beispielsweise das vollgeschriebene Script von Jack, was auf jeder getippten Zeile mit dem gleichen Satz beginnt.

Die Musik ist herrlich unangenehm und stützt das Bild vollumfänglich. Wie der Kanal «kaptainkristian» schön darstellt, arbeitete Kubrick mit der bekannten Musik-Technik «Mickey Mousing», die konkrete Handlungen mit Musiknoten verstärkt.


Alles in allem: Ein Horrorfilm, der nicht so schnell aus dem Kopf geht und Tage danach noch Spuren hinterlässt. Definitiv empfehlenswert.

Rating (2022): 9.0

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